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Eröffnung der Sonderausstellung Domfestspiele
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Stadtmuseum Bad Gandersheim

Markt 10

37581 Bad Gandersheim

 

Die Museumsfreunde laden Sie zu einem kostenlosen Besuch im Museum im Rathaus ein.

 

 

 

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Die Heldenburg

Romantische Ruine im Leinetal – die Heldenburg.
Die Museumsfreunde haben sich auf die Fahne geschrieben, die Perlen der Heimat den Gästen der beliebten Vortragsreihe näher zu bringen. Ein besonderes Kleinod ist die Heldenburg, oberhalb von Salzderhelden. Der gut erhaltene Turm bietet einen fantastischen Blick über das Leinetal. Sie wurde im 13. Jahrhundert von den Grafen von Dassel und den Welfenherzögen zum Schutz der Salinen errichtet. Die Ruine ist in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts umfangreich saniert worden und heute im Besitz des Landes Niedersachsen.
Am Montag den 11. Juni 2018 haben die Museumsfreunde den Vorsitzenden des Fördervereins der Heldenburg, Dirk Heitmüller, eingeladen. Um 19:30 Uhr wird der Vorsitzende  über die interessante Geschichte der Heldenburg referieren. Zwischen Salzderhelden und Bad Gandersheim gibt es viele Parallelen, nicht nur im Kurbereich, auch Festspiele fanden in den 50 er Jahren statt. Ein lohnendes Ziel für einen Sonntagsausflug. Führungen und die Besteigung des Turms bietet der Förderverein an. Der Vorsitzende möchte mit vielen Bildern und umfangreichem Fachwissen einen kleinen Vorgeschmack geben. Die Museumsfreunde würden sich freuen, wenn sie nach der langen Bauphase wieder zahlreiche Bürger und Gäste der Stadt zum Vortrag im Biedermeierzimmer begrüßen können.  
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Bericht im Gandersheimer Kreisblatt:

Burg Salzderhelden - Ein spannender Vortrag im Museum
Museumsfreund Manfred Koch konnte nach langer Pause wieder ein zahlenmäßig großes Publikum im Biedermeierzimmer des Museums begrüßen, als Herr Heitmüller, seines Zeichens Bürgermeister  von Salzderhelden und Vorsitzender des Fördervereins Heldenburg in Salzderhelden das Podium für seinen Vortrag betrat. Ganz überraschend überreichte er zu Beginn ein Glas Honig von seinem Bienenvolk auf der Heldenburg.
Dann aber erzählte er von der wechselvollen Geschichte dieser Burg über dem Leinetal. Seit mehreren Jahrzehnten betreut ein Förderverein die im Landesbesitz befindliche Burg und hat sie zu einem attraktiven Ausflugsziel gemacht. 1306 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, dürfte die Burg aber schon viel älter sein. Lange hatten sie die Welfen in ihrem Besitz. Heinrich der Löwe war Vorgänger der weiteren Burgherren. Die Welfenlinie Braunschweig- Grubenhagen saß hier lange  wie auch im benachbarten Schloss Herzberg. Doch als die Zeit der Burgen zu Ende ging und die Anlage verwaiste, begann der Verfall. Sie wurde zeitweise als Steinbruch benutzt wie andere Burgen auch. Immerhin sind die imposanten Reste von Turm, Kapelle und andere Teile noch gut zuerkennen. Auch ein gemütliches Gasthaus lädt die Besucher ein, dort oben in luftiger Höhe zu verweilen und einen großartigen Rundblick in das Tal der Leine zu genießen. Herr Heitmüller hatte eine große Zahl von Bildern dabei und konnte so das Aussehen der Burg früher und jetzt eindrucksvoll darlegen. Immer wieder verwies er auf die neueren Forschungen und Ausgrabungen, die noch unbekannte Teile auf dem Areal zu Tage fördern. Großer Beifall belohnte den Redner am Ende seines gelungenen Vortrages. Manfred Koch dankte und überreichte ein kleines Geschenk. Gleichzeitig kündigte er den nächsten Vortrag für den  09. Juli um 19:30 Uhr an. Dann wird Museumsfreund H. Smidt über die Bedeutung besonderer Straßennamen in Bad Gandersheim referieren. Alle Bürger und Gäste sind wieder eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

 

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Veröffentlichung

Do, 07. Juni 2018

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