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Museumsfreunde stellen vor: St Georgskirche

30.09.2020

Das Museum der Stadt  ist bekanntlich seit Juli des Jahres wieder für Besucher geöffnet, auch wenn natürlich die in Coronazeiten gültigen Beschränkungen wie Maskenpflicht und Abstand gelten. In der Zeit der Schließung des Hauses in den Monaten April bis Juni haben die das Museum betreuenden Museumsfreunde aber nicht geruht, sondern in vielen Arbeitsstunden die zahlreichen Räume zum Teil neu gestaltet und überarbeitet, um den nun wieder zahlreicher kommenden Gästen attraktive Angebote zu machen. Kürzlich berichtete das Gandersheimer Kreisblatt über das von Museumsfreund Joachim Langefeld  neu eingerichtete und mit Spenden aufgewertete Apothekenzimmer. Doch nicht nur hier sind die Museumsfreunde tätig. Neben dem Museum halten sie auch an allen Sonn- und Feiertagen die St. Georgskirche im Westen der Stadt für Besucher zwischen 15 und 17 Uhr offen. Die Kirche ist ein Kleinod besonderer Art und wird von den Bürgern Gandersheims sehr geliebt. Die Kirche ist ein Juwel heimischer Baukunst aus Romanik, Gotik und Renaissance. Ein parkartig gestalteter Friedhof umgibt das Gotteshaus. Hier gab es schon eine frühe Kapelle und einen Handelsplatz, den sogenannten Wiek. Hier dürfen wir die erste Siedlung in unserem Bereich vermuten. Die Wahl des heiligen Ritters Georg als Schutzpatron spricht ebenso für die frühe Gründungszeit. Auch nach dem Bau der Stiftskirche blieb die St. Georgskirche von großer Bedeutung für die Gandersheimer Bürger. Das zeigt sich an den kostspieligen Baumaßnahmen im 17. und 18. Jahrhundert. Hierzu gehören auch die vom dänischen Maler Boischuh erstellten Ausmalungen der Emporenbrüstungen mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Zu der besonders wertvollen Innenausstatung der Kirche tragen zwei aus dem frühen 15. Jahrhundert stammende hölzerne Figuren Christi und St. Georg bei. Die jeweils Aufsicht führenden Museumsfreunde geben den interessierten Besuchern kompetente Auskunft über die Schönheiten in der Kirche, zumal auch in Bezug auf die Malereien aus der Bibel immer wieder Fragen zu beantworten sind. Ein kleiner Kirchenführer wird zusätzlich angeboten. Dies gilt auch für die zahlreichen Grabsteine in und um die Kirche. Kann ein Besucher die Orgel spielen, so ist auch das möglich. Neben den sonntäglichen Öffnungszeiten kann die Kirche auch während der wöchentlich stattfindenden Nachtwächterführungen besucht werden.  Auch hierbei sind die Museumsfreunde tätig, stellen sie doch den Nachtwächter, der mit Hellebarde, weitem Mantel, Hut und Laterne die Gäste zur Kirche führt.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Museumsfreunde stellen vor: St Georgskirche