Rathaus/Museum

 

 

 

 

 

 

 
 
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     +++   12.10.2020 Vortrag ist abgesagt  +++     
     +++   09.11.2020 Vortrag jeden 2. Montag im Monat  +++     
     +++   14.12.2020 Vortrag jeden 2. Montag im Monat  +++     
     +++   11.01.2021 Vortrag jeden 2. Montag im Monat  +++     
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Vollversammlung der Museumsfreunde

Nach vielen Monaten der Abstinenz konnten die Museumsfreunde sich wieder einmal treffen, um nach Wiedereröffnung des Stadtmuseums und der St. Georgskirche die derzeitige Situation zu beraten und Weichen für die künftige Arbeit zu stellen. Die Vorschriften in der Corona-Zeit machten es den  Damen und Herren nicht leicht, ihr Vorhaben umzusetzen. So traf man sich im Biergarten des Hotels Waldschlösschen, wo man im Freien und auf Abstand bei schönstem Sommerwetter die Vollversammlung abhalten konnte.

Etwa dreißig Damen und Herren waren gekommen. Museumsfreund Harm Smidt eröffnete das Treffen. Bevor  man in die Tagesordnung eintrat, gedachte man in einer Schweigeminute der im Laufe des Jahres verstorbenen Mitglieder Otmar Niemann und Rolf Meyer. Beide waren seit Beginn der  Arbeit der Museumsfreunde mit großem Engagement dabei. Herr Niemann führte dem Museum zahlreiche Besucher zu und Rolf Meyer kümmerte sich aufopfernd um die St. Georgskirche, Die Museumsfreunde werden deie beiden Herren stets in dankbarer Erinnerung behalten. Danach kam man zum offiziellen Teil und den Rechenschaftsberichten des Leitungskreises. Herr Schriever als Sprecher der Nachtwächter berichtete von den Führungen, die wieder aufgenommen worden sind und nach wie vor von den Gästen der Stadt gut angenommen werden. Er bedauerte nur, dass die derzeitigen Vorschriften das Betreten von Gebäuden verbieten, was die Attraktivität der Führungen natürlich beeinträchtigt. Leider musste er auch berichten, dass der neue Nachtwächter Herr Thormann aus beruflichen Gründen Gandersheim verlässt. Aber es gibt Hoffnung,  hier bald Ersatz zu finden. Herr Koch konnte  positiv vermelden, dass die Einarbeitung von Frau Laser zur Übernahme der home-page der Museumsfreunde sehr gut läuft und er sich hier bald zurückziehen kann.  Positive Nachrichten hatte auch Herr Langefeld, als er von der Neueinrichtung des Apothekenzimmers im Museum erzählte. Hier hat er viele neue Ingredienzen angeschafft und ausgestellt, außerdem 2 Waagen  aus einer Spende der Ärztin Frau Seker.  Diese Dame hat auch noch Arztbesteck in das Museum gegeben, das künftig in neuen Glasvitrinen im Medizinzimmer zu sehen sein wird. Als nächstes gab Museumsfreund Wolfgang Neigenfind einen Überblick über die finanzielle Lage der Museumsfreunde. Die lange Schließung des Hauses hat hier manche Lücken gerissen, auch der Ausfall der Vorträge hat die Einnahmen geschmälert. Positiv war zu vermelden, dass 500 Euro von der Sparkassenstiftung für den weiteren Ausbau der Digitalisierung des Museums eingenommen wurden. Dennoch sind die finanziellen Möglichkeiten geringer geworden und auf etwa 6000 Euro geschrumpft. Als nächster nahm Wolfgang Jungesblut das Wort. Er berichtete über die allgemeinen Aufsichtsregeln in der Coronazeit, die Pflicht zum Tragen von Masken und zur Desinfizierung, Erfassung der Besucher und zum Abstand halten. Auch die neuen Tafeln und Hinweise für die Besucher wurden vorgestellt. Harm Smidt musste leider die Absage der diesjährigen Museumsfahrt verkünden. Sie soll in 2021 mit gleichem Programm nachgeholt werden. Finanziell negativ zu Buche schlugen die ausgefallenen Vorträge. Hier wird sich wohl am Ende des Jahres eine vierstellige Summe ergeben, die fehlt. Wann die beliebten Vorträge wieder aufgenommen werden können, ist noch nicht abzusehen. Allgemein ist aber festzustellen, dass sich die Besucherzahlen im Museum und der St. Georgskirche langsam wieder normalisieren. Aus der Versammlung heraus kamen bei der Diskussion viele Anregungen und Hinweise für die Museumsarbeit. Einmal wurden Neuerungen bei der Bestuhlung im Hinblick auf die Vortragsveranstaltungen angeregt, auch der Druck von einheitlichen Erfassungszetteln für die Besucher kam zur Sprache und viele andere Dinge, wie etwa die bessere Präsentation der wertvollen Flötenuhr des Museums, die Herr Schrader vorstellte, was die lebhafte Anteilnahme der Mitglieder wieder spiegelt. Zuletzt hatte Frau Goslar noch eine Idee. Ausgangspunkt dafür ist die Großspende von Herrn D. Klotz. Er hat der Stadt eine sehr wertvolle Sammlung aus seinem Privatbesitz für das Museum vermacht. Es handelt sich um zahlreiche Gegenstände aus der Zeit der „Tante-Emma-Läden“. Diese will das Museum möglicherweise in Zusammenarbeit mit der LAGA in einen Schaufenster  der Innenstadt attraktiv zeigen. Dazu soll es demnächst Gespräche mit den zuständigen Gremien geben. Zum guten Schluss servierte das Waldschlösschen schmackhafte und deftige Gerichte vom Grill. Man saß nach eine Zeit zusammen und genoss den sommerlichen Abend.